FS SCHLOSS FEISTRITZ GENERALSANIERUNG UND ZUBAU
Auslober
Ort
Architekt
Projektleitung
Wettbewerb
Nutzfläche
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LIG-Steiermark, Landesimmobilien-Gesellschaft mbH
St. Martin, Steiermark
Architekten Domenig & Wallner ZT GmbH
DI Karin Hubmer
2008, 1.Preis
3600 m² |
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Die Anlage der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft im Schloss Feistritz, welches über die Jahrhunderte mehrmals erweitert und umgebaut wurde, soll nach einer vorliegenden Potentialanalyse generalsaniert, in ihrer Funktionsaufteilung neu organisiert und um wesentliche Funktionen erweitert werden.
Der historische Bestand des Schlosses wird in seiner räumlichen und baulichen Grundstruktur erhalten und durch die erforderlichen Einbauten von Sanitäreinheiten ergänzt. Die neuen Unterrichts- und Praxisräume werden in einem nord-süd-orientierten zweigeschossigen Baukörper angeordnet, der mit Abstand, parallel zur westseitigen Schlossfront, in den Hang eingeschnitten wird. In den Freiräumen (Höfen und Gärten) zwischen dem Schloss und dem Hauptbaukörper des Zubaus sowie zwischen demselben und der Turnsaalerweiterung ergeben sich Durchsicht- und Aussichtsmöglichkeiten.
Neben der guten Belichtung der Räume durch Distanzierung der Baukörper entstehen Aussicht und vielfältige Sichtbeziehungen zum Dorf. Zugleich entsteht ein zusammenhängendes, räumliches Gefüge übersichtlicher Baukörper, die dem Maßstab der Umgebung entsprechen und sich in die Hanglage einfügen. Die Anbindung an den Bestand erfolgt über zwei verglaste Körper, die in die Schlossmauer eingreifen und diese durchdringen.
Das neue Gebäude ist zweigeschossig. Durch die Versenkung in den bestehenden Hang bleibt die Gesamthöhe unter der bestehenden Höhe der Schlossmauer. Das neue Gebäude hält Abstand zum Schloss und greift dort ein, wo es architektonisch erforderlich ist.
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